Umwelteinsatz Flumserberge Klasse 2aS 4. - 9. Sept. 2011

Am Sonntag besammelten wir uns um 16.15 Uhr beim Bahnhof Uzwil. Wir waren ein wenig aufgeregt, weil wir nicht wussten, was auf uns zukommt. Dennoch freuten wir uns sehr. Bei der Zugfahrt verlief nicht alles wie geplant. Das Umsteigen war jedes Mal sehr hektisch, aufregend, aber auch lustig, wie wir die Koffer mit den Rädern die Treppen hinunter und hinauf zerrten. Die Fahrkarte war falsch ausgestellt und so musste Herr Fust im Zug nachzahlen. Dann verpassten wir die Postautohaltestelle Gasella und deshalb mussten wir bis ganz nach oben fahren. Als wir dann nach einem kleinen Fussmarsch in unserem Lagerhaus ankamen, war all die Mühe verflogen. Wir bestaunten alle das Lagerhaus von innen und aussen. Die Mädchen hatten ihre Zimmer im obern Stock. In der ersten Nacht waren wir noch nicht so müde und wir dachten, wenn wir schon so früh ins Bett müssen, können wir sicher noch schnell ins Nebenzimmer. Das machten wir dann auch, aber am nächsten Morgen verstanden wir, wieso wir nicht hätten gehen sollen.

Am Montagmorgen weckte uns Herr Fust mit einer Kuhglocke. Wir hatten die Fajitas vom Vorabend, die Sam, Arben, Noemi und ich mit viel Spass und Freude, aber auch mit Scherben zubereiteten, verdaut. Nach dem Frühstück waren wir bereit für unseren Start in den ersten Arbeitstag. Er war schon mal nicht so überzeugend, da es dauerregnete. An diesem Tag war niemand so richtig glücklich, ausser Herr Fust. Er war in seiner gelben Jacke und mit einem Schäferhut sehr gut ausgerüstet. Doch trotz der guten Ausrüstung, die auch wir hatten, fanden es die meisten nach ein bis zwei Stunden nur noch hart. Dennoch mussten wir weitermachen. Da kam uns die Idee zu singen. Also sangen einige Mädchen und tanzten dazu, das wärmte schnell. Wir entfernten Äste von Wiesen und Wanderwegen. Als wir zurück ins Lagerhaus kamen, waren alle froh. Erst mussten wir unsere schmutzigen Kleider mit dem Schlauch abspritzen. Dann ging es ans Duschen. Wir Mädchen hatten jeweils zu viert eine Dusche, während die Jungs zu zehnt eine teilen mussten. Das gab manchmal kleinere Auseinandersetzungen. Wir hatten grosse Lautsprecherböxli und unterhielten uns mit toller Musik bis zum Nachtessen. Es gab Lasagne. Nach dem Dessert gings ab ins Bett.

Am nächsten Tag war wunderschönes Wetter. Doch die Arbeit war trotzdem hart. Ich sage nur: Dornen, Dornen, Dornen. Trotzdem war es cool, denn wir sangen und hatten viel zu lachen. Das Duschen anschliessend war schon nicht mehr so ein Problem. Es gab Cordon-bleu. Mmmmm. Heute waren alle sehr müde, dennoch mussten Frau Egli und Herr Fust im unteren Stock auf Ruhe hinweisen.

Die Arbeit am Mittwoch war sehr streng. Am Morgen waren wir an einem steilen Hang beschäftigt. Da wurde Denis von vielen Wespen gestochen und rollte wild gestikulierend den halben Hang hinunter. Auch Anna fiel hin und überdehnte sich die Sehne. Beiden mussten mit Frau Egli zum Arzt Dr. Essig nach Flums. Anna bekam Stöcke und Denis Salbe.

Der Donnerstag war der letzte Arbeitstag. Wir waren froh aber auch ein wenig traurig, da es uns sehr Spass gemacht hatte. Wir arbeiteten an diesem Tag nicht wirklich viel und fuhren um ca. 16 Uhr zurück ins Lagerhaus und fingen an, die Koffer zu packen. Wir wussten zu dieser Zeit schon, dass wir diese strengen aber interessanten und lehrreichen Erfahrungen vermissen werden.

Am Freitagmorgen ging es ans Aufräumen. Nach dem Frühstück teilten wir uns ein wer was putzen musste. Etwa nach zwei Stunden war das Haus wieder wie neu. Wir erhielten von Herrn Gadient, dem Chef der Ortsgemeinde Flums-Grossberg, eine Tageskarte für das Skigebiet Flumserberge. Er war mit unserer Arbeit sehr zufrieden. Danach machten wir uns auf die Rückreise mit dem Umweg ins Alpamare. Dort vergnügten wir uns drei Stunden lang mit Rutschen, Relaxen, Tauchen und mehr.

Wir hatten viel Spass während dieser Lagerwoche und ich wünsche den Klassen, die das Arbeitslager noch vor sich haben, ebensoviel Spass.

Bettina 2aS

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