Am Montag, 5.9.2011 fuhren wir kurz nach 08:00 mit zwei Kleinbussen nach Alt St. Johann ab. Wir waren auf alles gespannt, besonders auf unsere Unterkunft. Dabei handelte sich um eine Zivischutzanlage. Das bedeutete: schlafen in Räumen ohne Fenster. Zum Glück war der Aufenthaltsraum schön und riesig. Wir mussten uns zuerst einrichten und danach gab es bereits Mittagessen. Anschliessend gingen wir arbeiten: wir mussten mit Pickel, Schaufeln und Vorschlaghämmern Wanderwege ausbessern. Es war cool und mir gefiel das Pickeln am besten. Danach gingen wir nach Hause. Zum Duschen wurden die Knaben nach dem Arbeiten in die Primarschule gefahren. Zum Nachtessen gab es Älplermaggeroni, den Dessert gab es um 21: 30 Uhr. Um etwa 22:00 Uhr gingen wir ins Bett und so ziemlich alle konnten in der ersten Nacht nicht einschlafen. Wir haben noch lange gespielt bis alle eingeschlafen sind.
Dienstag 6.9.2011
Es ist Mitternacht, fast alle sind noch wach! Die meisten reden, kaum jemand kann einschlafen. Es ist viel zu warm. Einige haben angefangen zu gamen. Das nächste, an das ich mich erinnere, ist das Aufstehen um 6:45 Uhr. Ich war im Küchenteam. Der Rest konnte noch ein paar Minuten weiterschlafen. Um 7:00 Uhr gab es Frühstück. Nach dem Essen konnten wir uns für die Arbeit fertigmachen.
Ich ging mit meiner Klasse (2bR) auf das Gamplüt, wo der Panoramaweg ausgebessert werden musste. Jeremy, Daniel, Simon und Marco Kropf gingen mit einem Forstarbeiter arbeiten und kamen später zu uns um zu helfen. Den Lunch verzehrten wir am Mittag mit Genuss. Jeremy hat sich später mit dem Pickel ins Bein gehauen. Zum Glück verletzte er sich nicht stark.
Die Klasse 2aR arbeitete auf dem Chäserugg.
Zum Abendessen gab es Riz Casimir, der uns allen sehr schmeckte. Dann spielten wir auf der Wiese noch Fussball, bis es dunkel wurde. Danach machten wir Spiele wie Poker, Monopoly, Dart oder auch &Mac226;Vier gewinnt und noch viele mehr. Um etwa 22:00 Uhr mussten wir ins Bett. Um 22:45 Uhr mussten die ersten in den Speisesaal schlafen gehen. Aber es war zu lustig und wir schliefen noch lange nicht. Wir assen Chips und tranken CapriSonne oder Eistea. Erst etwa um 1:00 Uhr schliefen alle.
Mittwoch 7.9.2011
Wieder sind wir um 6:45 Uhr aufgestanden und haben uns angezogen. Danach ging die Küchengruppe in die Küche, um den Lunch und das Frühstück vorzubereiten. Nachher assen wir das leckere Frühstück. Danach gingen wir auf den Chäserugg. Wir mussten auch Steine aus dem Weg werfen. Doch es war sehr mühsam, weil es kalt und windig war. Trotz allem war es toll. Um etwa 9:50 Uhr assen wir Znüni, danach arbeiteten wir wieder. Es windete noch immer, doch es war lustig. Um 12:00 Uhr assen wir unseren selbstgemachten Lunch. Das war das beste :-).
Um 13:00 Uhr mussten wir wieder arbeiten und um etwa 17:00 Uhr gingen wir wieder ins Lagerhaus zurück. Dazu mussten wir den ganzen Wanderweg bis zur Talstation hinunterlaufen. Die Jungs durften alle duschen gehen, das war so richtig entspannend. Unser Gemeindeammann, Herr Cornel Egger, kam zu Besuch und verbrachte den Abend mit uns. Frau Aebli erzählte uns nach dem feinen Spaghettiessen viele interessante Dinge über die Kultur im Toggenburg und sang zum Schluss mit allen noch ein Toggenburgerlied. Auch der Schlorziflade, den wir anschliessend als Dessert verzehrten, ist eine typische Toggenburger Spezialität.
Donnerstag 8.9.2011
Um 6:45 Uhr begann die Küchengruppe das Frühstück herzurichten. Danach mussten wir den Lunch vorbereiten. Dann gingen wir in 2 Gruppen arbeiten: Die eine Gruppe ging auf den Chäserugg, die andere Gruppe auf den Toggenburger Höhenweg.
Wir mussten den Weg verbreitern und Kies darauf verteilen. Um etwa 12:00 Uhr assen wir den Lunch und machten eine Weile Pause. Dann mussten wir nochmals ein wenig arbeiten, aber schon um 14:00 gingen wir ins Haus zurück, duschten und zogen uns um. Danach gingen wir die Klangschmiede besichtigen. Herr Roth und Herr Ammann erklärten uns vieles rund um dieses neu eröffnete Haus. Wir sahen und hörten verschiedene Instrumente aus der Region. Wir erfuhren vieles über Naturklänge und deren Bedeutung auf der ganzen Welt. Verschiedene Klangexperimente konnten wir selber ausprobieren. Anschliessen gingen wir alle zusammen in eine Pizzeria und assen Pizza, bis uns fast das Geld ausging. Wir konnten dann im Lagerhaus noch spielen und um 22:30 Uhr mussten wir schlafen
Freitag 9.9.2011
Nachdem wir kurz nach Mitternacht Marcel noch zum Geburtstag gratuliert hatten, blieb es so lange laut, bis Herr Graf erschien und wir unser Gepäck packen mussten. Nach etwas Schreibarbeit im Aufenthaltsraum durften wir dann um etwa 2:30 Uhr wieder schlafen gehen. Um 7:45 Uhr wurden wir geweckt und zogen uns an. Vor dem Frühstück mussten unsere Sachen im Anhänger verstaut werden. Um ca. 9:00 Uhr haben wir angefangen, das Lagerhaus und die Autos zu putzen. Drei weitere Schüler und ich mussten beim Grillplatz den Lagerbericht schreiben und das Feuer zum Grillieren bereitmachen. Leider spielte das Wetter nicht so mit. Wir mussten unsere Würste statt im Freien in der Werkgarage essen.
Um 12:00 Uhr fuhren wir wieder zurück nach Oberuzwil, wo wir früher als geplant um 13:00 Uhr beim Oberstufenzentrum eintrafen. Nach letzten Aufräumungsarbeiten durften wir müde, aber doch zufrieden nach Haus gehen.
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