Montag, 5. September
Der heutige Tag begann für die Schüler der 2bS schon früh. Unser Zug fuhr bereits um 6.33 in Richtung Gossau. Nach dem 30 minütigen Fussmarsch erreichten wir das Lagerhaus, und als wir bemerkten, dass der Schlüssel, der hätte bereitliegen sollen, nicht vorhanden war, blieb nichts anderes als vorerst in der Kälte auf Philipp, welcher bald mit den Holzscheitern ankommen sollte, zu warten. Unsere erste Beschäftigung bestand darin, den von ihm mitgebrachten Anhänger abzuladen. Daraufhin betraten wir das nunmehr geöffnete Haus und bezogen unsere Zimmer. Bei der anschliessenden Besammlung im Essraum wurden wir in 5 Gruppen mit einem speziellen Auftrag eingeteilt. Wir bezogen unsere Arbeitsplätze und begannen zu arbeiten. So beauftragte zum Beispiel Frau Näf Geiger einige Schüler Einkaufen zu gehen, während unsere Gruppe alle nötigen Vorbereitungen traf, um den Rest des Tages an den Wildbienenhotels arbeiten zu können. Eine Gruppe arbeitete noch im Berufswahltagebuch weiter. So verging die erste Hälfte des Tages, in welcher unsere Geschäftigkeit einzig durch eine warme Mahlzeit gestört wurde, ebenso schnell wie seine weiteren Stunden. Die Arbeit blieb zumindest für unsere Gruppe dieselbe, einzige Änderungen brachte das Wetter, das im Laufe des bisher kalten Septembertages etwas milder wurde. Trotzdem waren wir froh, wenn wir hin und wieder Bohrer und Drahtscheren aus den Händen legen und einander etwas ablenken konnten, bis schliesslich um halb sechs der Lärm der Arbeitsgeräte endlich verklang.
Weniger laut wurde es jedoch kaum, da in den Schlafräumen ein hektischer Betrieb herrschte. Musik, Gelächter und Stimmen begleiteten uns bis in den Speiseraum, wo wir ein letztes warmes Essen geniessen durften, bevor wir uns wieder in die Zimmer verteilten oder unseren Aufträgen nachgingen.
Jaël, Nadine Z., Marvin, Matthias
Dienstag, 6. September
Hay. Uns geht es gut, aber wir mussten heute Morgen viel zu früh aufstehen. Es gab ein sehr schmackhaftes Frühstück. Da Marvin Geburtstag hat, sangen wir zu seinem 14. Happy Birthday. Nach dem Frühstück hatten wir das Glück, dass wir draussen arbeiten durften. Wir bohrten viele Löcher in die Holzstücke, die wir nachher in die Wildbienenhotels einräumten. Die Wildbienenhotels bekamen auch noch ein schönes Blechdach. Frau Näf-Geiger und die Kochgruppe bereiteten uns ein sehr köstliches Mittagessen zu. Es gab Reis mit Brätkügelchen und Gemüse. Nach einer gemütlichen Pause machten wir uns auf den Weg nach St.Gallen ins Naturkundemuseum. Frau Papachristos erläuterte uns die Welt der Insekten. Unter anderem erfuhren wir, dass es die Ameisen schon vor den Dinosauriern gab und es verschiedene Gruppen von Insekten gibt. Entweder leben sie in einem Staat oder aber als Einzelgänger so wie die Wildbienen. Davon gibt es rund 580 verschiedene Arten in der Schweiz. Als sie uns das Ameisenterrarium zeigte, merkten wir zum ersten Mal, dass Ameisen auch einen Friedhof haben, der mehrere Meter vom Nest entfernt ist. Haben Sie das gewusst?
Danach stellte uns Herr Grünenfelder noch Zeit zur Verfügung, um durch die Stadt zu bummeln. An dem vorherig abgemachten Treffpunkt besammelten wir uns gegen fünf Uhr. Auf dem Weg zum Bus mussten Jana und Jennifer noch aufs WC, deswegen hätten wir sie beinahe vergessen. Als wir wieder im Lagerhaus angekommen waren, gab uns Herr Grünenfelder die Anweisung, alle Esswaren aus den Zimmern im Essraum auf einen Tisch zu legen. Wir hoffen aber trotzdem, dass es ein schönes Lager wird.
Devis, Gina, Noëlle und Remo
Mittwoch, 7. September
Um 6.45 Uhr wurden wir geweckt. Wir mussten in die Küche gehen, um das Morgenessen zu machen. Nachher genossen wir feines Essen. Bald darauf gingen wir zu Philipps Tante in die Metzgerei. Wir Mädchen blieben im Auto, während die Knaben mit Frau Näf-Geiger in die Metzgerei gingen. Dort kauften sie Schinken für das Pizza-Brot und bekamen für Herrn Grünenfelder ein Stück Schwartenmagen. Danach gingen wir in den Dorfladen einkaufen. Danach kehrten wir ins Lagerhaus zurück und machten Pizza-Brote und Pudding. Nach dem Mittagessen machten wir den Hausputz. Anschliessend gab es eine Pause. Dann gingen wir nach draussen zu den Wildbienenhotels. Wir bohrten verschieden grosse Löcher in die Holzteile und verteilten sie in den WBH.
Zwischendurch gab es Pausen, in denen wir Fussball spielten oder auf der Slack-Line hüpften. Nach der Arbeit gab es Spaghetti und nun schreiben wir den Tagesbericht.
Um 21.30 Uhr wird es noch einen Pudding geben. Dann wird uns das Bett in Empfang nehmen und morgen beginnt ein neuer Tag.
David, Janine, Nadine und Philipp
Donnerstag, der 8. September
Um 6.45 Uhr wurden wir geweckt. Um 7.15 Uhr mussten wir im Speisesaal sein, um ein wunderbares Morgenessen zu geniessen. Nach dem Frühstück richteten wir uns für die Arbeit draussen. Bei den ersten Sonnenstrahlen bohrten wir die letzten Rundhölzer und Spalthölzer. Danach begannen wir die ersten Wildbienenhotels mit Holzwolle zu stopfen. Die Gruppe in der Küche bereitete uns ein wohlbekömmliches Mittagsmahl,
es gab Hörnli mit Eiern aus Bodenhaltung und Rindsgehacktes von der Metzgerei Zahner. Nach einer erholsamen Mittagspause eilten die verschiedenen Arbeitsgruppen
zu ihren verschiedenen Posten. Die Gruppe Wildbienenhotels wurde noch halbiert. Eine Hälfte durfte auf die Slackline, die andere musste arbeiten. Alle 20 Minuten gab es einen Wechsel. Einige begannen auch schon, unser Schulzimmer (Cheminéraum) zu reinigen.
Um 16.00 Uhr gab es als wohlschmeckenden Zwischensnack selbstgemachte Schokoladenmuffins. Wir hatten die glorreiche Idee, dass wir einen Gruss
auf die Dächer der fast fertig gestellten Wildbienenhotels kleben könnten.
Gabi, alias Philipp, der unterwegs zu uns nach Andwil Hinterberg war, hatte mit seinem Traktor eine Motorpanne. Er konnte nicht mehr repariert werden. Darum musste er einen andern Traktor holen.
Schliesslich luden unsere starken Männer die Hotels auf den alten, hölzernen Traktoranhänger. Danach kamen alle an den Essenstisch und wir genossen ein feines Abendessen, welches aus Schüblig und Kartoffelsalat bestand. Dazu gab es eine Cocktailsauce mit zuviel Ketchup. Nun wurde auch noch die Holzwerkstatt von drei Jungs herausgeputzt, die mehrmals die Fassade hochgeklettert waren. Der Rest konnte einen wundervollen Abschlussabend geniessen.
Annalena, Fabian, Joël und Nathalie
Freitag, 9. September
Früh am Morgen um 6:45 Uhr wurden wir von Herrn Grünenfelder geweckt.
Um 7:15 Uhr assen wir Frühstück. Um 8:00 Uhr fuhren einige von uns nach Bichwil, Niederglatt und Oberuzwil und verteilten unsere 5-Sterne Wildbienenhotels verschiedenen Landwirten. Dem SOKO, das die Hotels auslieferte, wurden noch Nussgipfel mitgegeben Die anderen blieben im Haus und räumten voller Elan auf. In der Küche wurde die Verpflegung für den Mittag verteilt. Um 12:00 Uhr kam die Hausherrin und begutachtete das Haus. Alles war in Ordnung und die Herrin ging nach einigen Minuten wieder.
Alle sassen vor dem Haus und warteten auf das SOKO-Team. Um 12:45 Uhr wanderten wir Richtung Abtwil los. Als wir dann endlich im Säntispark angekommen waren, konnten wir es nicht mehr erwarten ins Wasser zu springen. Nach zwei Stunden mussten wir den Säntispark verlassen. Um 16:30 Uhr mussten wir uns vor der Bushaltestelle besammeln. Um 17:00 fuhr das Postauto mit Verspätung ab. Deswegen verpassten wir den Zug in Gossau und kamen erst um 17:45 Uhr in Uzwil an.
Jaleban, Jana, Jennifer und Micha